Massage beim Hund

Massage bei Hunden als Vorsorge und in der Therapie

Die Massage ist beim Menschen eine anerkannte Therapie. So ist es naheliegend, sie auch bei Tieren anzuwenden. Bei Sportpferden ist sie inzwischen weit verbreitet. Bei Sporthunden, deren Körper ebenso stark belastet wird, sollte sie es ebenfalls sein. Aber auch ein Familienhund kann mit Massage therapiert werden.

Neben dem therapeutischen Zweck bedeutet eine Massage selbstverständlich Verwöhnung und Wellness. Jeder Hund profitiert von einer guten Massage. Es verstärkt die Mensch-Tier-Beziehung. Und seinem Hund mal etwas Gutes zu gönnen, geht nicht nur mit Leckerchen.

Neben dem reinen Wohlbefinden kann eine Massage auch zur Schmerzlinderung beitragen. Hunde mit chronischen Beschwerden des Bewegungsapparates leiden immer wieder unter einer verspannten Muskulatur. Das gleiche gilt für Hunde, die sehr nervös sind oder sich leicht aufregen. Eine Massage hilft bei ihrer Entspannung.

Wirkung einer Massage:

- der Stoffwechsel und die Durchblutung wird angeregt. Das führt zu einer besseren Versorgung der Muskeln und Sehnen mit Nährstoffen und zum schnelleren Abtransport von Schlacken.

- Schmerzen werden gelindert. Die Muskeln werden gedehnt und Gelenke werden wieder beweglicher, und das Körpergefühl wird verbessert.

Die Massage wirkt auch auf die Psyche eines Tieres (und Menschen). Sie führt zur Entspannung und verbessert so die Fähigkeit eines Tieres, mit Stress umzugehen. Oft verbessert sich die Bindung eines Hunde zum Halter.

Autor: THP Urike Eckert