Huflattich - Heilpflanze und Frühlingsbote

ein Büschel Huflattichblüten - der erste, strahlendgelbe Frühlingsgruß
Huflattich - schön und hilfreich

Der Huflattich ist anspruchslos: er wächst sogar auf Kohlehalden, an Wegrändern und, bei uns, auf den ausgekohlten Rekultivierungsflächen der ehemaligen Tagebaue.

Im Vorfrühling gehört er zu den allerersten Blüten. Oft wird er mit Löwenzahn verwechselt. Sieht man aber genauer hin, erkennt man ihn sicher. Huflattich wächst auf einem sehr niedrigen, geschuppten Stengel. Und während die Pflanze blüht, hat sie gar keine Blätter.

Die großen, hufeisenförmigen Blätter kommen erst, wenn die Blüten längst verschwunden sind. Sie riechen mild balsamisch und sind auf der Unterseit grau verfilzt.

In der Naturheilkunde wird Huflattich bei Krankheiten der Atmungsorgane eingesetzt. Vom einfachen Husten bis hin zum Asthma-ähnlichen Symptomen reicht sein Einsatzgebiet. Auch Hunde, Pferde und sogar Heimtiere wie Kaninchen und Meerschweinchen können vom Huflattich profitieren.

Aber auch gegen Hautprobleme bietet der Huflattich viel: er wirkt antibakteriell, entzündungshemmend und blutstillend. So wurde er seit Jahrhunderten bei Hautproblemen eingesetzt. Auch bei Schwierigkeiten mit der Verdauung kann er helfen.

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