Heilpflanzen - hilfreiche Gaben aus der Natur

Heilpflanzen - ein Schatz der Erde

eine lilablühende Echinacea im Garten - Heilpflanze und Gartenschmuck

Viele Heilpflanzen sieht man bereits, wenn man aufmerksam spazierengeht. Sie schmücken wie Ringelblume und Sonnenhut die Gärten. Sie werden als Gewürze angebaut wie Thymian, der ein äußerst wirksames Mittel gegen Husten darstellt. Sie wachsen wild wie Weißdorn oder Brombeere in Hecken. Manche sind mächtige Bäume wie Weiden, Tannen oder Fichten.

Oft kommen Heilpflanzen aus fremden Ländern. Teufelskralle und Kap-Pelargonie (Umkaloabo) sind Beispiele dafür.

Besonders in der chinesischen Medizin werden heute noch viele Heilpflanzen verwendet. Ein neues Malariamittel wird aus chinesischen Beifuß gewonnen.

Heilpflanzen sind aber mehr als nur ein einzelner "wirksamer Bestandteil", der in grüne Blätter verpackt wurde. Eine Pflanze ist ein Wesen, das aus einer Vielzahl von Stoffen und Verbindungen besteht. Ein Beispiel dafür ist die Kamille. Schon in der Antike wurde sie verwendet. Der Gesamtauszug der Pflanze ist hochwirksam bei allen entzündlichen Beschwerden, zum Beispiel im Mund. Bis heute aber kann der "Wirksame Bestandteil" nicht isoliert werden - die einzelnen, isolierten Verbindungen sind unwirksam.

Die Vielzahl von Verbindungen in Pflanzen ist einer der Gründe, warum es wenige Resistenzen gegen die antimikrobielle Wirksamkeit von Pflanzen gibt. Auch dafür ist Thymian ein Beispiel.

Autor: THP Ulrike Eckert