Giftpflanzen in der Weihnachtszeit - eine Gefahr für Haustiere

Adventszeit - Gefahrenzeit für Haustiere

Welpen sind dafür berühmt, an allem zu nagen, das nicht niet- und nagelfest ist. Ihre Neugier beschränkt sich nicht auf das berühmte Schuhe-anknabbern. innerhalb der ersten Woche mit einem jungen Hund lernt man, wie ein welpensicheraufgeräumtes Heim aussieht:-).

Alle Hunde, die noch kein Jahr alt sind sind, sind in der Adventszeit besonders gefährdet. Alle erreichbaren Pflanzen im Zimmer wird ein Welpe probieren. Vielleicht. Bei einem Jungspund kann man es nicht sicher voraussagen. Aber giftige Pflanzen sollten für einen Welpen unerreichbar sein.

Auch Katzenwelpen erkunden die Welt und probieren - wie Babies, die alles erstmal in den Mund stecken.

Laubholzmistel (Viscum album)

auch wenn die Mistel keine echte Zimmerpflanze ist, so kommen die Vergiftungen meist doch im Zimmer zustande. Bei Hunden und Katzen kann es zu Lähmung der Hinterhand kommen. Ebenfalls kommen Leberschäden vor (u. A. erkennbar an Gelbsucht)

Die bunten Samen des Stechapfels führen bei kleinen Nagern wie Kaninchen und Meerschweinchen schnell zum Tode. Auch für Vögel wie exotische Finken sind sie giftig.

Tannenzweige, Kiefern, Fichtennadelzweige enthalten ätherische Öle und Triterpene. Vor allen in den Triebspitzen kommen diese vor. Bei Katzen und Meerschweinchen führen sie zu Störungen im Magen-Darmtrakt wie Erbrechen, Inappetenz und Durchfall. Für freifliegende Zimmervögel können sie tödlich wirken.

Der Weihnachtsstern ist ebenfalls giftig, seine Zuchtformen sind aber nicht ganz so gefährlich wie die Wildformen.

Die Amaryllis gehört ebenfalls zu den Giftpflanzen. Auch sie sollte entweder unerreichbar sein oder ganz aus der Nähe eines (Jung-)Tieres verbannt sein.