Dorntherapie bei Hunden (und Pferden)

Nicht nur wir Menschen, sondern auch unsere Hunde leiden unter den verschiedensten Rückenbeschwerden.

Wirbelsäulenprobleme, Bandscheibenbeschwerden, Schmerzen und Einschränkungen im Bewegungsapparat sind häufig. (Nach einer schwedischen Studie litten 63% der untersuchten 424 Hunde unter Beschwerden und Schmerzen im Rückenbereich. Das heißt ungefähr, wenn man während eines Spaziergangs zehn Hunde trifft, dann haben sechs von ihnen Schmerzen im Rücken!)

Die Dorntherapie eine Form der manuellen Therapie. Bei der Dorn-Therapie werden sanft und behutsam mit einer massageartigen Behandlung "Wirbelblockaden" gelöst. Es handelt sich eine einfache, verblüffend erfolgreiche Behandlungsmethode gerade bei Rückenschmerzen, die oft als funktionale Folge von Wirbelblockaden auftreten.

Minimal verschobene Wirbelkörper, die sich bei einer extremen Bewegung in den Gelenken der Wirbelsäule zu weit bewegt haben und in dieser Position durch die Muskulatur festgehalten werden, können auf die Nerven drücken - ein Schmerz wie zum Beispiel beim Ischias des Menschen. Dies geschieht auch bei Hunden. Ein heftiger Leinenruck - wie er gar nicht immer zu vermeiden ist - kann so zum Beispiel zu einer sehr schmerzhaften Verschiebung der Halswir
bel führen. Das Gefühl ist wohl so, als habe man selbst "Schief geschlafen".  Wirbelblockaden können auch durch heftige, ruckartige Bewegungen ausgelöst werden oder durch Verspannungen der Muskulatur selbst.

Bei der Dorn-Therapie werden die Wirbel wieder an ihren Platz zurück massiert. Die Muskulatur wird gleichzeitig entspannt, um falsche Muskelspannungen zurückbilden zu können. Die Behandlung ist einfach, sanft und angenehm und wirkt schnell und zuverlässig.

Oft wird die Dorn-Therapie mit einer Breuss-Massage kombiniert.

Autor: THP Ulrike Eckert